Steuerberatung | 26.02.2014

Mietzahlungen in bar verboten

Ab dem 1. Jänner 2004 dürfen laut Stabilitätsgesetz 2014 die Zahlungen der Mieten für Wohnungen nicht mehr in bar erfolgen. Unabhängig von deren Betrag (auch unter 1.000 Euro) müssen diese mittels Banküberweisung oder anderen Zahlungsmittel erfolgen, welches die Rückverfolgbarkeit gewährleistet (Scheck, Bankomat).

Nun hat das Wirtschaftsministerium geklärt, dass die Strafen zu den Geldwäschebestimmungen (Minimum von 3.000 Euro) keine Anwendung finden, falls die Mietzahlungen in bar nicht 999 Euro übersteigen.

Außerdem teilt es mit, dass für Zwecke der Steuerbegünstigungen die Rückverfolgbarkeit mit jedem geeigneten Dokument nachgewiesen werden kann. Beispielsweise auch mittels eines Schriftstückes, welches klar und eindeutig die Mietzahlung bestätigt. Letztere Interpretation scheint allerdings in Widerspruch zur Gesetzesnorm, weshalb entsprechende Vorsicht geboten ist.