Steuerberatung | 13.01.2014

Steuerbestimmungen im Stabilitätsgesetz

Nur wenige Steuererleichterungen hat das Stabilitätsgesetz 2014 gebracht. Hier ein Überblick über die wichtigsten steuerlichen Bestimmungen in diesem Gesetz.

Am 27. Dezember 2013 hat das italienische Parlament das Stabilitätsgesetz 2014 erlassen. Aufgrund der andauernden Wirtschaftskrise in Italien konnten nur wenige Steuererleichterungen eingeführt werden und um die Aufrechterhaltung der bestehenden Begünstigungen muss immer mehr gekämpft werden.

Die wichtigsten Bestimmungen im Überblick
Zu den wichtigsten steuerlichen Bestimmungen zählen:

  • Wiedereinführung der Aufwertungsmöglichkeit zum 1. Jänner 2014 für Baugrund und Bauerwartungsland mit einer Ersatzsteuer von vier Prozent innerhalb 30. Juni 2014.
  • Gebührenermäßigung in der Landwirtschaft für die Erweiterung des kleinbäuerlichen Eigentums (PPC „piccola proprietà contadina“) mit fixen Register- und Hypothekarsteuern in Höhe von 200 Euro sowie der Katastersteuer von einem Prozent. Kaufverträge von landwirtschaftlichen Grundstücken an nicht bauernversicherte Landwirte unterliegen in Zukunft der Registersteuer von zwölf Prozent.
  • Wiedereinführung der Optionsmöglichkeit für die Katasterwerte von Gesellschaften. Diese war Ende 2012 ausgelaufen.
  • Verlängerung bis 31. Dezember 2014 des Absetzbetrages IRPEF 50 Prozent für Sanierungsarbeiten und Instandhaltungsarbeiten.
  • Verlängerung bis 31. Dezember 2014 des Absetzbetrages IRPEF 65 Prozent für Energiesparmaßnahmen.
  • Verlängerung bis 31. Dezember 2014 des Absetzbetrages IRPEF 50 Prozent für den Ankauf von Möbeln und Elektrogeräten für sanierte Wohneinheiten.
  • Verbot von Barzahlungen für die Bezahlung von Mieten für Wohnungen. Unabhängig von deren Betrag (auch unter 1000 Euro) müssen diese mittels Banküberweisung oder eines anderen Zahlungsmittels erfolgen, das die Rückverfolgbarkeit gewährleistet (Scheck, Bankomat).
Kunden- und Lieferantenlisten für befreite Betriebe
Die Bestimmung, welche die von der Registerführung befreiten Landwirtschaftsbetriebe vom Einreichen der Kunden- und Lieferantenlisten befreit, ist wieder gestrichen worden. Somit sind diese Betriebe verpflichtet, die Kunden- und Lieferantenlisten innerhalb 30. April 2014 einzureichen.