Steuerberatung | 04.12.2013

IMU-Saldozahlung am 16. Dezember fällig

Die Saldozahlung der Gemeindeimmobiliensteuer IMU ist am Montag, 16. Dezember 2013, fällig. Ende November hat der Ministerrat zusätzliche Befreiungen eingeführt. Hier ein Überblick.

Die Berechnung der Immobiliensteuer IMU erfolgt aufgrund der von den einzelnen Gemeinden veröffentlichten Hebesätze und Freibeträge. Betroffen sind die Zweitwohnungen, leer stehende Wohnungen, Gebäude von Unternehmen und Baugrundstücke, während die Hauptwohnung samt Zubehör und die landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäuden in den allermeisten Fällen befreit sind.
Der Ministerrat hat am 27. November zusätzliche Befreiungen eingeführt. Sie betreffen vor allem die Hauptwohnungen ohne Luxuscharakter und deren Zubehör. Außerdem ist eine Befreiung für die landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude und die von bauernversicherten Landwirten selbst bewirtschafteten landwirtschaftlichen Grundstücke im Nicht-Berggebiet vorgesehen.
Die landwirtschaftlichen Grundstücke im Berggebiet und jene Baugrundstücke, die von bauernversicherten Landwirten direkt bewirtschaftet werden, waren bereits in der Vergangenheit sowohl von der IMU als auch von der ICI befreit.

IMU-Pflicht für einige Wirtschaftsgebäude
Laut derzeitigem Stand unterliegen in Südtirol bestimmte landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude in Höhe von 0,2 Prozent (Laurein 0,15 Prozent und Moos i. P. 0,1 Prozent) der IMU. Es handelt sich um die Gebäude für Urlaub auf dem Bauernhof, die Wohnungen für landwirtschaftliche Arbeiter und Erntehelfer, die Bürogebäude und die Gebäude für die Weiterverarbeitung und Vermarktung der landwirtschaftlichen Genossenschaften.

F24 wird meist zugeschickt
Die allermeisten Gemeinden berechnen die Steuerschuld selbst und senden ihren Bürgern den ausgefüllten Zahlungsvordruck F24 zu. Der Bürger ist verpflichtet, den Betrag zu kontrollieren und die Einzahlung vorzunehmen. fr