Südtiroler Landwirt | 24.10.2013

Am Scheideweg

Für Südtirols Landwirtschaft werden die Wahlen am Sonntag zum politischen Prüfstein: Einige Zugpferde verlassen die landespolitische Bühne. Das Abschneiden des neuen Viererteams wird zeigen, wie stark die bäuerliche Gemeinschaft in Südtirol ist.

Die Wahlen am Sonntag entscheiden, wohin sich Südtirols Landwirtschaft bewegt.

Die Wahlen am Sonntag entscheiden, wohin sich Südtirols Landwirtschaft bewegt.

Sie alle werden im neu gewählten Landtag fehlen: Landeshauptmann Luis Durnwalder, Ex-Landesrat Hans Berger, Regionalratspräsidentin Rosa Thaler und der allzu früh verstorbene Abgeordnete Seppl Lamprecht. Jetzt heißt es für die Landwirtschaft: Geschlossenheit beweisen! Bei dieser Wahl muss sie zeigen, wie stark sie ist und wo sie steht. Denn eines ist gewiss: Gar einige im Land würden es begrüßen, wenn die bäuerliche Vertretung in Zukunft weniger bewegen könnte.

Dankbar zurückschauen
Südtirols Bäuerinnen und Bauern können dankbar zurückschauen auf die politische Arbeit unserer Vertreter in Landtag und Landesregierung in den vergangenen Jahrzehnten: Südtirols Landwirtschaft steht gut da im Vergleich zu anderen Alpenregionen. Hofzufahrten wurden realisiert, Wohn- und Wirtschaftsgebäude gezielt gefördert, Versuchswesen und Beratungsdienste aufgebaut.
Jetzt aber gilt es die Zukunft zu wählen: Die Berglandwirtschaft absichern, die Wettbewerbsfähigkeit von Obst- und Weinbau erhalten, Zuerwerbe wie Urlaub auf dem Bauernhof absichern und ausbauen, die Genossenschaften als verlängerten Arm der Betriebe stärken, exzellente Beratung und Ausbildung betreiben, Renten absichern und wo nötig aufbessern – das sind die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Unsere vier Kandidaten sind unsere politische Zukunft
Wer verkörpert diese politische Zukunft? Der Landesbauernrat hat sich dazu klar positioniert. Bauernbund, Bäuerinnen, Bauernjugend und Senioren unterstützen landesweit vier Kandidaten, die ausgezeichnete Ansprechpartner in Landtag und Landesregierung sein und viele der bäuerlichen Anliegen verwirklichen werden: Christian Gruber, Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler und Albert Wurzer.
Sie sind in den vergangenen Monaten zu einem Team zusammengewachsen und ergänzen einander mit ihren Fähigkeiten und ihrer Berufserfahrung auf ideale Weise.

Christian Gruber
Christian Gruber kennt als Stadtrat in Meran die Herausforderungen in der Raumordnung, als Berater jene der Genossenschaftswelt und vertritt den Obst- und Weinbau.

Maria Hochgruber Kuenzer
Maria Hochgruber Kuenzer hat Landtagserfahrung und hat bereits unter Beweis gestellt, dass sie konsequent für die Familie und für landwirtschaftliche Anliegen eintritt.

Josef Noggler
Josef Noggler, ebenfalls bereits mit Landtagserfahrung, setzt sich als Viehbauer ein für die Berglandwirtschaft und für eine bürgernahe Energiepolitik, von der auch die Landwirtschaft profitiert.

Albert Wurzer
Albert Wurzer ist als erfahrener und kompetenter Verwaltungsexperte eine Bereicherung für den Landtag. Ihm ist Respekt vor dem bäuerlichen Eigentum ein echtes Anliegen.
Christian Gruber, Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler und Albert Wurzer waren in den letzten Wochen im ganzen Land unterwegs und haben sich kompetent den Fragen der Bäuerinnen und Bauern gestellt. Dabei haben sie klargemacht: Sie setzen sich auch morgen für sichere Einkommen ein und kämpfen gegen Fremdbestimmung über bäuerliches Eigentum.

Von echten und selbsternannten Kandidaten
Es ist immer das Gleiche: Kurz vor den Wahlen entdecken viele Kandidaten und Parteien plötzlich ihre Nähe zur Landwirtschaft. Die Erfolge der bäuerlichen Organisationen –Bauernbund, Bauernjugend, Bäuerinnenorganisation und Seniorenvereinigung im SBB – bei Wahlen auf Gemeinde-, Landes-, Staats- und EU-Ebene haben nicht nur Neid hervorgerufen, sondern auch Appetit auf bäuerliche Stimmen geweckt.
Die Aufgabe, die bäuerlichen Kandidaten vorzuschlagen, kann nur dem Interessenvertreter der Bäuerinnen und Bauern in Südtirol zufallen, dem Südtiroler Bauernbund. Dies ist auch statutarisch so vorgesehen. Denn seit bald 110 Jahren – so lange gibt es den Südtiroler Bauernbund – ist es das oberste Ziel, sich für die Interessen der bäuerlichen Familien einzusetzen, Erreichtes zu erhalten, Verbesserungen anzustreben und so die Zukunft der Höfe zu sichern.
Daher sollten alle Bäuerinnen und Bauern, wie in den letzten knapp 110 Jahren, geschlossen zur Wahl gehen und den vier Kandidaten Christian Gruber, Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler und Albert Wurzer die Vorzugsstimmen geben. Nur diese vier bäuerlichen Kandidaten haben das Programm der bäuerlichen Organisationen Südtirols gutgeheißen. Es enthält viele konkreten Anliegen und Maßnahmen, die in den nächsten fünf Jahren verwirklicht werden sollen.