Bauernbund | 20.08.2012

Hubschrauber-Bergung eingestellt

Die Sparmaßnahmen zwingen die Landesverwaltung, die Bergung von Großtieren mittels Hubschrauber auf absolute Ausnahmefälle einzuschränken.

Die Bergung von lebenden oder toten Großtieren mittels Hubschrauber fällt derGeldknappheit zum Opfer, die der Landesverwaltung aufgrund der vielen Sparmaßnahmen auferlegt werden.
Bereits seit Montag, 20. August, ist der Dienst in seiner heutigen Regelung eingestellt. In den verbleibenden Wochen der heurigen Alpungssaison kann ein Einsatz nurmehr in absoluten Ausnahmefällen von der Direktion des tierärztlichen Dienstes des Südtiroler Sanitätsbetriebs oder vom Landestierärztlichen Dienst angefordert werden. Dazu gibt es ein Antragsformular, das vom Amtstierarzt oder Tierarzt und vom Tierhalter oder Tierbesitzer auszufüllen ist.
Lebende Großtiere dürfen nur mehr in absoluten Notfällen geborgen werden. Tote Tiere werden nur noch abtransportiert, wenn es sich um eine größere Anzahl handelt (z.B. bei Blitzschlag) oder es zum Beispiel nicht möglich ist, einen Kadaver mitanderen Mitteln aus einem Wasserschutzgebiet zu entfernen.
In Absprache mit dem zuständigen Landesrat Hans Berger ist geplant, ab dem Jahr 2013 eine verbesserte Regelung zu finden. In jedem Fall muss auch hier in Zukunft die günstigste Lösung gesucht werden, und das ist eben nicht immer der Hubschrauber.

Foto: www.agrarfoto.at