Bauernbund | 03.07.2012

Erstes Seppl Lamprecht-Stipendium vergeben

Für eine Facharbeit über den geschlossenen Hof bzw. für ein Projekt über die Wirkung von Musik auf Kühe haben die Schülerinnen der Fachoberschule für Landwirtschaft in Auer Verena Fink sowie Patrizia Zassler, Vera Platzgummer und Nadia Ennemoser das 1. Seppl Lamprecht-Stipendium erhalten. Damit werden seit heuer besonders wertvolle Arbeiten im Bereich der Landwirtschaft ausgezeichnet.

Mit ihrer Facharbeit über den geschlossenen Hof und die Berechnung des Übernahmewertes des elterlichen Brunnerhofes hat sich Verena Fink der Klasse 5 B der Fachoberschule für Landwirtschaft Auer das 1. Seppl Lamprecht-Stipendium gesichert. „Der Jury hat vor allem die sehr ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema und die genaue Berechnung des Übernahmewertes, einer sehr wichtigen Kennzahl in der Landwirtschaft, gefallen“, erklärte Bauernbund-Landesobmann und Jurymitglied Leo Tiefenthaler.
Den ersten Platz und somit das Seppl Lamprecht-Stipendium teilt sich Fink mit den Schülerinnen Patrizia Zassler, Vera Platzgummer und Nadia Ennemoser der Klasse 4 A der Fachoberschule für Landwirtschaft Auer. Sie haben mit dem Thema „Die Kuh macht die Musik“ die Jury positiv überrascht. Ziel der Arbeit war es, die Wirkung von Musik auf die Milchqualität von Kühen zu untersuchen. „Die Schülerinnen haben ein kleines Forschungsprojekt durchgeführt und sorgfältig ausgearbeitet. Die Qualität der gezeigten Forschungsergebnisse sind für Schülerinnen einer 4. Klasse bemerkenswert“, freute sich Franz Tutzer, Direktor der Fachoberschule für Landwirtschaft Auer.
Neben den beiden ausgezeichneten Arbeiten wurden noch ein knappes Dutzend weiterer Facharbeiten und Projekte eingereicht.
Mit dem Seppl Lamprecht-Stipendium werden außergewöhnliche Facharbeiten und Projekte zur Landwirtschaft (Direktvermarktung, europäischer Gedanke, überregionale Zusammenarbeit, Schutz und Erhalt der heimischen Kulturlandschaft und der Tradition usw.) oder zur politischen Bildung ausgezeichnet. „Das Stipendium soll die Erinnerung an Seppl Lamprecht wach halten und gleichzeitig ein Dank für den Einsatz für die heimische Landwirtschaft sein. Wir sind sicher, das Stipendium ist ganz in Seppls Sinn. Zur Fachoberschule für Landwirtschaft Auer hatte er als ehemaliger Schüler immer ein ganz besonderes Verhältnis“, erklärte Tiefenthaler.
Im nächsten Schuljahr wird das Stipendium wieder ausgeschrieben.

Im Bild (sitzend von links): Verena Fink, Vera Platzgummer, Nadia Ennemoser, Patrizia Zassler
(stehend von links): Schulratspräsident Thomas von Fioreschy, Direktor Franz Tutzer, die Geschwister von Seppl Lamprecht Mathias und Annelies Lamprecht sowie SBB-Obmann Leo Tiefenthaler