Betriebsberatung | 19.10.2010

Wildschadensabkommen Bauernbund - Jagdverband

Die Abkommen über die Entschädigung von Wildschäden und die Mithilfe der Jagdreviere bei der Errichtung von Wildzäunen wurden erneuert

Ein Abkommen zwischen dem Südtiroler Bauernbund und dem Südtiroler Jagdverband sieht vor, dass Jagdreviere den Bauern die Schäden, die jagdbare Wildarten an landwirtschaftlichen Kulturen und Privatwald anrichten, vergüten.
Dieses Abkommen wurde nun überarbeitet und die Obmänner beider Verbände unterzeichneten es am 14. Oktober.

Die wichtigsten Neuerungen:
*
Die Frist für die Meldung der Wildschäden beim Jagdrevier wurde von 7 auf 10 Tage verlängert.
* Falls der Revierleiter sich weigert, eine eventuelle Nichteinigung durch seine Unterschrift auf  dem Formular  zu  bestätigen,  behindert das den weiteren Ablauf des
   Verfahrens nicht mehr. Bisher war das Verfahren ohne diese Unterschrift blockiert.

Ein weiteres Abkommen sieht vor, dass sich die Jagdreviere an den Kosten für die Errichtung oder Reparatur von Wildzäunen beteiligen.
Möchten Sie Genaueres erfahren, den vollen Text beider Abkommen lesen oder ein Formular für die Meldung von Wildschäden herunterladen, dann klicken Sie bitte hier.


Bildtext: Der Direktor des Südtiroler Jagdverbandes Heinrich Aukenthaler, Präsident Klaus Stocker, SBB-Obmann Leo Tiefenthaler und Direktor Siegfried Rinner bei der Unterzeichnung des Abkommens