Bauernbund | 14.10.2010

LR Berger zum Welttag der Landfrauen: "Botschafterinnen der Nachhaltigkeit"

Zum Welttag der Landfrauen am heutigen 15. Oktober wendet sich Landwirtschaftslandesrat Hans Berger an die Südtiroler Bäuerinnen und dankt ihnen für ihren täglichen Beitrag zur Erhaltung des ländlichen Raumes. "Die Bäuerinnen sind die wirklichen Botschafterinnen der Nachhaltigkeit", ist der Landesrat überzeugt.

Landesrat Hans Berger gratuliert der Südtiroler Bäuerinnenorganisation, die zum Anlass des Welttags der Landfrauen am Weinhof Unterganzner in Kardaun ihr neues Marketingkonzept vorgestellt hat. Dieses umfasst acht Dienstleistungen unter der neuen Dachmarke "Bäuerinnen - Dienstleistungen", mit der die Südtiroler Bäuerinnenorganisation ihrer Arbeit ein Gesicht gibt.

"Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung, landwirtschaftliche Lebensberatung, Fachkurse, Produktvorstellungen, Bauernhofschule, Kultur- und Naturführungen und die gesunde Brotzeit - mit diesen acht Dienstleistungen zeigen die Bäuerinnen die breite Vielfalt ihrer Aktivitäten auf", so Landesrat Hans Berger. "Es sind allesamt Dienstleistungen an der Gesellschaft, wo es darum geht, die Menschen - vor allem Kinder und alte Menschen - in ihrem täglichen Leben zu begleiten sowie die Versorgung mit gesunden Lebensmittel zu garantieren." Die Tatsache, dass mittlerweile circa 100 Bäuerinnen als Dienstleisterinnen ihre Arbeit verrichten, zeige, dass das Angebot von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde. Die Bäuerinnen würden damit ihren Arbeitsplatz am Hof stärken und diesen lebendig halten. Gleichzeitig werde der Arbeitsmarkt entlastet.

Besonders erfreut ist Landesrat Hans Berger über die hohe Qualität der Dienstleistungen, die mit der qualifizierten Aus- und Weiterbildung an den Fachschulen für Hauswirtschaft einhergeht. An diesen erfolgt nämlich die Aus- und Weiterbildung für alle acht Dienstleistungen. "Die Fachschulen für Hauswirtschaft leisten auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zur Innovation in der Landwirtschaft und damit zur Existenzsicherung", so Landesrat Berger abschließend. Die Motivation der Bäuerinnen sich aus- und weiterzubilden, sei bewundernswert.

LPA-Mitteilung