Bauernbund | 09.09.2009

LRin Repetto trifft SBB: Arbeitssicherheit und Innovation

Eine ganze Reihe von Themen kam in einem Gespräch von Landesrätin Barbara Repetto mit der von Obmann Leo Tiefenthaler angeführten Spitze des Bauernbunds aufs Tapet. Im Mittelpunkt standen das Innovationsgesetz, die Arbeitssicherheit und eine Kampagne zur Sensibilisierung landwirtschaftlicher Betriebe für das Thema Innovation.

"Während die landwirtschaftlichen Genossenschaften bereits überaus innovativ sind, müssen die Einzelbetriebe noch stärker als bisher auf Innovation setzen", so das Credo von Landesrätin Repetto. Um die Sensibilität für das Thema Innovation zu steigern, plant sie eine Informationskampagne. "Wir möchten ein Projekt finanzieren, das den Innovationsgedanken in der Landwirtschaft stärkt und auch dort eine Kultur der Innovation verbreitet", erklärte die Landesrätin.

Ein weiteres Thema der Aussprache war die Arbeitssicherheit in der Landwirtschaft. Repetto und Tiefenthaler haben dabei vereinbart, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten. "Bereits in den nächsten Wochen soll ein Treffen auf Beamtenebene stattfinden, in dem unter anderem über eine Verbesserung des Informationsflusses zwischen Ressort und Bauernbund und über eine bessere Abstimmung der Positionen diskutiert werden soll", erklärte der SBB-Obmann nach dem Treffen, an dem auch SBB-Direktor Siegfried Rinner teilgenommen hat.

Tiefenthaler äußerte im Gespräch mit Repetto zudem den Wunsch, das Innovationsgesetz stärker für die Landwirtschaft zu öffnen. "Gerade landwirtschaftliche Genossenschaften und Konsortien, aber auch immer mehr Einzelbetriebe setzen auf Innovation, weshalb sie im Gesetz berücksichtigt werden sollten", so Tiefenthaler. Dieser Forderung hielt Landesrätin Repetto entgegen, dass die Voraussetzungen im Gesetz bereits gegeben seien, damit auch Projekte landwirtschaftlicher Betriebe und Konsortien in den Bereichen Forschung und Entwicklung unterstützt werden könnten. "Allerdings müssen wir die operativen Aspekte noch vertiefen", so Repetto.