Bauernbund | 05.04.2009

Herbert Dorfmann ist EU-Spitzenkandidat

Geschafft: Herbert Dorfmann ist der Spitzenkandidat der Südtiroler Volkspartei bei den EU-Wahlen am 6. und 7. Juni. Der frühere Bauernbund-Direktor hat sich in einer spannenden Vorwahl am Ende doch deutlich gegen seinen schärfsten Widersacher, dem Bozner SVP-Bezirksobmann Christoph Perathoner, durchgesetzt.

Große Freude herrscht beim Südtiroler Bauernbund, der den 40-jährigen Agronom und früheren SBB-Direktor unterstützt hat. „Wir sind glücklich und stolz darauf, dass Herbert Dorfmann die Vorwahl gewonnen hat. Er ist Garant dafür, dass nicht nur die Landwirtschaft, und hier besonders die Berglandwirtschaft, sondern alle Interessen und Anliegen der Südtirolerinnen und Südtiroler in Brüssel bestmöglich vertreten werden. Zudem ist Herbert Dorfmann ein Netzwerker. Ich bin sicher, dass er zusammen mit Abgeordneten, die die gleichen Interessen wie wir haben, sehr viel für unser Land in Brüssel erreichen kann“, freute sich Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler. Einen Dank richtete Tiefenthaler an die bäuerlichen Wähler, die geschlossen Herbert Dorfmann unterstützt haben. Aber auch viele andere Wähler hätten Herbert Dorfmann unterstützt.
Von den 25.674 Mitgliedern, die zur Wahl gegangen waren, haben über 42 % (10.791) dem Feldthurner Bürgermeister ihre Stimmen gegeben. Besonders im Ländlichen Raum hat Herbert Dorfmann viele Stimmen erhalten. Außer im Bezirk Bozen, dem Heimatbezirk von Christoph Perathoner, und im Bezirk Pustertal hat Dorfmann die Wahl in allen anderen Bezirken für sich entscheiden können. Besonders klar war das Ergebnis erwartungsgemäß im Eisack- und Wipptal.