Bauernbund | 02.04.2009

Bauernbund und Uni Bozen arbeiten enger zusammen

Der Südtiroler Bauernbund und die Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen haben kürzlich ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Dieses sieht eine enge Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Arbeiten, vor allem Diplomarbeiten, vor.

Mit der Kooperation verpflichtet sich der Südtiroler Bauernbund, den Studierenden bei der Themenfindung für die Abschlussarbeit behilflich zu sein, als Co-Tutor zu agieren, Datenmaterial zur Verfügung zu stellen und bei der Datenerhebung mitzuhelfen. Zudem wird den Studierenden Zugang zu den internen Datenbanken gewährt.
Die Freie Universität Bozen hingegen verpflichtet sich, die Themenvorschläge den Studierenden anzubieten und die gemeinsam ausgearbeiteten Themenbereiche bevorzugt zu behandeln. Zudem soll es eine gemeinsame Projektformulierung und –kooperation auf verschiedenen Ebenen geben. „Wir wollen verstärkt mit lokalen Interessensvertretern zusammenarbeiten und die Brückenfunktion, die eine Universität zu erfüllen hat, unterstreichen“, so der Rektor Walter A. Lorenz, der auch den interdisziplinären Charakter der Kooperation unterstrich. Für den Präsidenten der Freien Universität Bozen, Hanns Egger, würden von der Kooperation sowohl die Universität als auch der Bauernbund profitieren. Beiden läge die Ausbildung der Jugend am Herzen. Dekan Massimo Tagliavini unterstrich die Bedeutung der wissenschaftlichen Bearbeitung von Agrarthemen mit lokalem und regionalem Bezug. Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler sieht in der Kooperation eine neue Chance für die Landwirtschaft und den Bauernbund. „Die Universität ist ein wichtiger Partner. Sie bildet die Agrarfachleute aus. Mit der Kooperation können wir aber auch viele verschiedene Agrarthemen wissenschaftlich bearbeiten – eine Aufgabe, die der Südtiroler Bauernbund sonst nicht erfüllen könnte.“

Im Bild: SBB-Direktor Siegfried Rinner, Rektor Walter Lorenz, Präsident Hanns Egger, Generaldirektorin Johanna Vaja, SBB-Obmann Leo Tiefenthaler, Dekan Massimo Tagliavini sowie Wilhelm Sapelza (Leiter der Fakultätsverwaltung).