Bauernbund | 26.03.2009

Neuer Maschinenring-Sitz eröffnet

Heute ist der neue Sitz des Maschinenrings Südtirol und der Agrarmaschinenring Service GmbH (SAM) feierlich eröffnet worden. Damit sind diese für den landwirtschaftlichen Nebenerwerb so wichtigen Institutionen unter einem Dach vereint.

Über 5.000 Mitglieder zählt der Maschinenring Südtirol, jährlich kommen etwa 600 bis 700 neue Mitglieder hinzu. Als Mitglieder können Bauern überbetriebliche Maschineneinsätze ausführen. „Der Maschinenring ist in zweifacher Hinsicht interessant. Auf der einen Seite können Bauern mit den eigenen Maschinen für andere Arbeiten durchführen und so die Auslastung der Maschinen verbessern sowie ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften. Jene Bauern, die eine Maschine nicht besitzen, können sich durch den überbetrieblichen Einsatz den Kauf der oft teuren landwirtschaftlichen Maschinen sparen“, erklärte der Obmann des Maschinenrings Südtirol Anton Mairhofer. „Dank der Maschinenringe können die landwirtschaftlichen Flächen kostengünstiger bearbeitet werden. Vor allem aber können die Mitglieder Erfahrungen austauschen und die Zusammengehörigkeit stärken“, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder auf der Einweihungsfeier. Neben der Verwaltung führt der Maschinenring auch Beratung durch.
Die Agramaschinenring Service hingegen vermittelt Aufträge von Privaten, privaten Unternehmen und öffentlichen Körperschaften an Bauern. „Für fünf Gemeinden übernimmt die SAM die Schneeräumung, für acht die Grünraumpflege. Erst kürzlich hat uns die Gemeinde Auer die Pflege von über 27.000 ha Grünfläche übergeben“, so der Geschäftsführer Elmar Gruber.
Die Idee, auf die die Maschinenringe basieren, stammt aus Österreich. In Tirol erwirtschaftet der Maschinenring 35 Mio. Euro. „Davon sind wir in Südtirol noch weit entfernt. Potential haben die Maschinenringe aber auch bei uns“, ist Mairhofer überzeugt.

www.maschinenring.it