Bauernbund | 19.10.2008

„Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage“

Der Südtiroler Bauernbund wehrt sich gegen die Vorwürfe des Landtagskandidaten Sigmund Kripp, der Bauernbund stehle den Mitgliedern Geld und veruntreue Mitgliedsbeiträge. Kripps Vorwurf: „Zum wiederholten Male missbraucht der Bauernbund die Beiträge der Mitglieder für Wahlwerbung.“

Der Bauernbund weist diese Vorwürfe aufs Schärfste zurück: Diese Aussage kommt einer klaren Verunglimpfung unseres Verbandes gleich und ist eine grobe Falschaussage. Eine Unwahrheit, die der Bauernbund klar widerlegen kann. Der Verband hält sich daher rechtliche Schritte gegen Sigmund Kripp vor. Weiters seien in diesem Zusammenhang mehrere Punkte klargestellt.

Erstens:
Der Bauernbund hält sich sehr genau an die vom Gesetz auferlegte Klausel der „par conditio“.
Zweitens: Alle Wahlmaterialien der vom Bauernbund unterstützten Landtagskandidaten werden von den Kandidaten selbst bezahlt. Der Bauernbund steuert dafür kein Geld bei. Die von Sigmund Kripp befürchtete Geldverschwendung gibt es somit nicht.
Drittens: Der Bauernbund lässt sich nicht das Recht nehmen, jene Kandidaten und jene Partei zu unterstützen, die er für die beste Vertretung der Interessen des ländlichen Raums und der Landwirtschaft hält. Das sind nun einmal die fünf SVP-Kandidaten Luis Durnwalder, Hans Berger, Maria Hochgruber Kuenzer, Seppl Lamprecht und Rosa Zelger Thaler. Der Bauernbund hat sich über seine interne demokratische Hierarchie vom Orts- über den Bezirks- bis zum Landesbauernrat dafür ausgesprochen. Dass er nur solche Kandidaten unterstützt, die sich seit Jahren konstruktiv und mit viel Fleiß für die Bauern einsetzen, dürfte auch Sigmund Kripp klar sein.

Kandidaten zu unterstützen, deren Aufgabe offenbar nur darin besteht, den Bauernbund und damit den Bauernstand zu verunglimpfen, wäre wohl etwas viel verlangt. Wenn Kripp, seit er politisch aktiv ist, einmal einen konstruktiven Vorschlag unterbreitet hätte, hätte die Tür des Bauernbundes für eine sachliche Auseinandersetzung damit auf alle Fälle offen gestanden.