Bauernbund | 28.05.2008

Bauernbund stellt Heft „Gesunde Lebensmittel“ vor

Wie entscheidet der Konsument, welche Lebensmittel er kauft und isst? Die Gesundheit spielt dabei oft eine entscheidende Rolle. Südtirols Bauern können eine große Vielfalt solcher gesunder Lebensmittel liefern. Um diese Vielfalt aufzuzeigen, hat die Redaktion des „Südtiroler Landwirt“ für den Südtiroler Bauernbund ein Sonderheft produziert. Es erscheint am kommenden Freitag, 30. Mai in einer Auflage von 109.000 Exemplaren.

Das Heft wird in der jeweiligen Sprache den Tageszeitungen „Dolomiten“, „Alto Adige“ und „Corriere dell’Alto Adige“ beiliegen. Für den Obmann des Südtiroler Bauernbundes, Georg Mayr, „ist das Heft eine Art Leitfaden für die Konsumenten. Wir wollen ihnen zeigen, wie groß die Bandbreite der Lebensmittel aus Südtiroler Bauernhand ist. Sie bietet eine ebenso große Bandbreite an Möglichkeit, sich mit diesen Lebensmitteln gesund zu ernähren.“ Zugleich will der Bauernbund die Südtirolerinnen und Südtiroler für die Tätigkeit der Bauern sensibilisieren: Die Produktion von Lebensmitteln ist noch immer Hauptaufgabe jeder bäuerlichen Familie. Sie definiert sich über diese Aufgabe und sie möchte ihr Haupteinkommen daraus beziehen. Eng verbunden mit dieser Tätigkeit ist zudem die Arbeit in der Natur. „Der Bauer bearbeitet die Landschaft und sorgt auf diese Weise für ihr Aussehen. Jeder Konsument, der bäuerliche heimische Lebensmittel kauft, bezahlt damit indirekt auch ein kleines Stück Landschaft und Heimat mit“, so Mayr.
Natürlich weiß auch der Bauernbund, dass der Preis für den Konsumenten eine immer größere Rolle spielt. Um so wichtiger ist es, darauf hinzuweisen, dass die Bauern nicht die Ursache der Preistreiberei sind. Sie haben sich im Lauf der letzten Jahrzehnte sogar als inflationshemmend erwiesen. Und die Produktionskosten steigen ebenso, weshalb sie einen fairen Preis für ihre Produkte unbedingt brauchen. „Vor allem aber wollen wir aufzeigen, dass unsere Lebensmittel einfach gut sind: mit hohen Qualitätsstandards produziert, kontrolliert und rückverfolgbar! Da wissen die Konsumenten, was sie essen und wie gut sie essen. Und deshalb sind unsere Lebensmittel auch ihren Preis wert”, sagt der Bauernbund-Obmann.

Das Bauernbund-Heft ist aufgeteilt in die drei Themenbereiche „Wertvoll“, „Vielfalt“ und „Genießen“. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie „wertvoll“ Esskultur und eine gesunde Ernährung sind. Ein Interview mit Landwirtschafts-Landesrat Hans Berger geht der Sorge rund um gentechnisch veränderte Lebensmittel nach und zeigt gleichzeitig auf, dass in Südtirol produzierte Lebensmittel ohne Gentechnik auskommen. Weiters erklären Prominente und Konsumenten in einer Umfrage, warum sie Produkte vom Südtiroler Bauern gut finden.
Der zweite, umfangreichste Teil zeigt die große Vielfalt an Lebensmitteln auf, die Südtirols Landwirtschaft hervorbringt. Bauernbund-Obmann Georg Mayr ist überzeugt: „Wir können in Südtirol nicht umsonst mit dem Slogan ‘von den Palmen zu den Almen’ werben. Auf dieser klimatischen Bandbreite fußen die drei Hauptsektoren der Südtiroler Landwirtschaft – Obst-, Wein- und Milchproduktion – ebenso wie die vielen größeren und kleineren Nischen: Marillen, Beeren, Kräuter, Fleisch, Eier usw.“
Schließlich bieten Südtirols Bäuerinnen und Bauern aber auch unzählige Möglichkeiten, ihre Produkte in bäuerlichem Umfeld zu genießen: Ein „Junimenu“, Tipps zur richtigen Jause, die Angebote der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ und ähnliches werden im dritten Teil unter dem Titel „Genießen“ aufgezählt.